JU-Vorsitzender: Chance nutzen, „Ja“ zum interkommunalen Hallenbad

01.09.2016

 

Temperaturen über 30 Grad und strahlender Sonnenschein – wer frei hat, geht an den See und wer denkt da schon ans Hallenbad? Doch genau damit müssen sich unsere Stadträte in der bald endenden Sommerpause beschäftigen: Es geht um die Frage, ob Wolfratshausen sich das interkommunale Hallenbad leisten will, obwohl damit ein Betrag von etwa 105.000 Euro jährlich an vormals nicht eingeplanten Kosten fällig würde. Sicherlich ist das ein stolzer Betrag, der jedes Jahr die Stadtkasse belastet, und doch möchte ich insbesondere für alle Kinder, Jugendlichen und  jungen Familien dafür plädieren: Ja, Wolfratshausen sollte diese Chance nutzen! Immerhin lassen sich nicht wenige Argumente für die jährliche Investition  in Höhe von 5,80 Euro pro Einwohner aufzählen: Ein attraktives, neues interkommunales Hallenbad ist mit Sicherheit für Touristen und Kurzurlauber eine Option bei schlechtem Wetter, was sich auf Belegungszahlen und Einzelhandel in der Flößerstadt auswirken wird. Den Schulen steht zudem dann auch ein ideales Becken für den Schwimmunterricht zur Verfügung. Abgesehen davon, wie wichtig es ist in einer von Flüssen und Seen geprägten Region schwimmen zu können und dem mit dem Sport verbundenen Gesundheitsaspekt, bietet ein interkommunales Hallenbad ein schönes Ausflugsziel für Jung und Alt. Ein gemeinsames Hallenbad wird idealerweise ein Ort der Gesundheit, der Erholung, der Freude und des interkommunalen Austausches. Dass Wolfratshausen dieses interkommunale Hallenbad brauchen kann und das Vorhaben unterstützt, zeigen zwei einstimmige Stadtratsbeschlüsse. Dass die Flößerstadt nun mit einer nicht unerheblichen Summe zusätzlich zur Kasse gebeten wird, ist zwar ein saurer Apfel, in den wir aber dennoch beißen sollten.

 

 

Andreas Ofenbeck

 

Ortsvorsitzender JU Wolfratshausen