Pressemitteilung zur Gründung einer "Grünen Jugend"

JU Ortsvorsitzender nimmt Stellung zur Bezeichnung als "Feindbild"

Stand: 21.07.2015


Glückwünsche vom Feindbild


Wir von der Jungen Union Wolfratshausen fühlen uns geschmeichelt, wenn ein Kreisverband (wenn auch noch so klein) sich einen Ortsverband als „Feindbild“ auserwählt und gratulieren zur Gründung. Allerdings muss man sich fragen, was an der Politik der Jungen Union Wolfratshausen so ablehnungswürdig scheint. Vielleicht ist es die Nikolausaktion, bei welcher Geldspenden für eine Unterstützung des Inselhaus in Wolfratshausen gesammelt wurden, dank welcher junge Asylbewerber nun zwei Soundblaster zum Musik hören und Deutsch lernen haben? Vielleicht die gesellschaftlichen Aktionen (Schlittenbergrodeln für junge Familien oder die Pokeraktion für Jugendliche) oder die politischen Statements für mehr bezahlbaren Wohnraum für junge Familien?

Wahrscheinlicher ist es, dass die Grüne Jugend einfach irgendeinen „Feind“ braucht, der die Legalisierung eines zusätzlichen Rauschgifts für Alle eben nicht unterstützt. Gerne laden wir alle ein, echte Politik für die Bürger und gänzlich ohne Feindbilder mit uns zu diskutieren und/oder zu machen. Der Grünen Jugend  wünschen wir viel Erfolg bei der realen politischen Arbeit, damit sie auch etwas Sinnvolles bewirken, und dass der (De-)Eskalations-beauftrage (sic!; er scheint wohl beides zu sein?) auch für diese Zeit findet, wenn er nicht gerade in „echt basisdemokratischen“ Auseinandersetzungen innerhalb der Grünen Jugend zwecks Schlichtung eingebunden ist.

Andreas Ofenbeck

Ortsvorsitzender JU Wolfratshausen