05.04.2017

Langfristig denken, schnell handeln!

Reaktion auf den Artikel "Wolfratshausen wächst" vom 05.04.2017 im ILB


Bildquelle: Merkur.de
Bildquelle: Merkur.de

WOLFRATSHAUSEN. Langfristig denken, schnell handeln! – Das muss jetzt die Devise sein! Mit dem „Ja“ des Aufsichtsrates zu einer Geburtshilfe-Hauptabteilung an der Kreisklinik Wolfratshausen ist ein erster Schritt ist gemacht. Die Junge Union hofft, dass zügig und im Einvernehmen mit Starnberg hier zu einem Sprint angesetzt wird, anstatt gemächlich zu joggen. Schließlich drängt die Zeit und man darf es nicht versäumen, hier Nägel mit Köpfen zu machen, indem man die Kreisklinik Wolfratshausen stärkt. Nur so kann sichergestellt werden, dass Mütter auch langfristig im Landkreis ihre Kinder zur Welt bringen können. Es ist dabei auch wichtig die Rahmenbedingungen zu schaffen, die dazu nötig sind. Mehr Patienten benötigen mehr Raum und das unabhängig von der Geburtsabteilung, weshalb das unbedingt bei der Zukunftsplanung bedacht werden muss. Leider kam es am Wochenende vor, dass ein Patient mit Verdacht auf infektiöse Erkrankung aus Ermangelung an Einbettzimmern über Nacht im Aufenthaltsraum (!) einer Station „untergestellt“  werden musste. Auch wenn dann die Hauptabteilung in Wolfratshausen stehen sollte, muss schon jetzt eruiert und mitbedacht werden, wie in und um Bad Tölz eine Lösung aussehen kann, dass werdende Eltern möglichst wohnortnah und sicher entbinden können.

 

Andreas Ofenbeck

JU Orts- und Kreisvorsitzender