07.02.2017

Sicherheit für Bevölkerung und Asylbewerber! - Statement zum Protestbrief der Asylhelfer in Wolfratshausen


Statement zum Protestbrief der Asylhelfer in Wolfratshausen 

Ich danke dem Helferkreis ausdrücklich für die Anstrengungen, Asylbewerber zu integrieren und diesen nach der schweren Flucht und Vertreibung aus ihren Heimatländern Hilfe zukommen zu lassen. Umso bestürzter las ich den alarmierenden Protestbrief der Asylhelfer: Häufiger auftretende heftige Konflikte, verbale und sogar körperliche Gewalt, die auch Mädchen und alleinstehende Frauen gefährdet. Als Gründe dafür werden behördlich angeordneter Müßiggang oder Beschäftigungsverbot und die daraus resultierende Langeweile, fehlende soziale Struktur und Frustration genannt. Ich stelle klar: Alle diese vermeintlichen Gründe sind und dürfen keine Entschuldigung für Gewalt sein! Die Forderung nach einem Sicherheitsdienst ist absolut nachvollziehbar und zu unterstützen. Ein Sicherheitsdienst schafft Sicherheit, nicht nur für die heimische Bevölkerung, sondern auch für diejenigen, die zu uns vor Krieg und Bedrohung geflohen sind und sich redlich um Integration bemühen. Beiden Gruppen ist es unsere Regierung schuldig, diese Sicherheit zu schaffen. Dass unser Stadtrat sich dieses Thema auf die Agenda setzt ist richtig und wichtig, auch wenn dies nur die Risiken minimieren kann, aber nicht an den Ursachen ansetzt, für die allerdings höhere Stellen verantwortlich zeichnen.

 

Andreas Ofenbeck

 

JU Kreisvorsitzender Bad Tölz-Wolfratshausen

JU Ortsvorsitzender Wolfratshausen