18.01.2017

Statement unseres Orts- und Kreisvorsitzenden zur Diskussion bzgl. der drohenden Schließung der Geburtshilfeabteilungen im Landkreis


Zur gegenwärtigen Berichterstattung in den Medien die drohende Schließung der Geburtshilfeabteilung in Bad Tölz sowie den "dunklen Wolken" über der  Geburtshilfeabteilung an der Kreisklinik Wolfratshausen

Es ist wirklich traurig, wenn man lesen muss, dass sich werdende Eltern in einer Zeit steigender Geburtenraten in unserem Landkreis ernsthaft Gedanken machen müssen, wo und ob sie ihre Kinder in vertretbarer Nähe in einer Klinik zur Welt bringen können. Dass die Kreisräte signalisieren, die Geburtshilfeabteilung in der Tölzer Asklepios-Klinik erhalten zu wollen, ist der richtige Schritt und zwingend geboten. Es ist die Aufgabe der Politik, sich für die Sicherheit der Bevölkerung und ihr Wohlergehen einzusetzen. Dazu gehört auch, die wichtigen Geburtshilfeabteilungen in Bad Tölz und Wolfratshausen zu unterstützen und entsprechende Wege einzuschlagen. Sicherlich spielen noch mehr Faktoren eine Rolle, wie das notwendige Personal und die Klärung rechtlicher Fragen. Möge sich jeder kurz in die Rolle eines jungen Elternpaars versetzen, das nachts von Lenggries bis nach Starnberg bei Schneesturm zur Entbindung fahren muss, weil keine näherliegende Klinik verfügbar ist. Ein Landkreis ohne Geburtsabteilung - so weit darf es nicht kommen!

 

Andreas Ofenbeck

 

JU Kreisvorsitzender Bad Tölz-Wolfratshausen

JU Ortsvorsitzender Wolfratshausen